Primarschule: Das Fach „Religionen, Kulturen, Ethik“ darf nicht geschwächt werden!

Primarschule: Das Fach „Religionen, Kulturen, Ethik“ darf nicht geschwächt werden!

Die EVP bleibt dran.

Der Fachbereich «Religionen, Kulturen, Ethik» (RKE) an den Zürcher Primarschulen steht zur Diskussion. Der Bildungsrat prüft, ob das Fach in der 4., 5. und 6. Klasse künftig im Bereich «Natur, Mensch, Gesellschaft» (NMG) aufgehen oder im Zeugnis nicht mehr benotet werden soll.

 

Die EVP-Kantonsräte Hanspeter Hugentobler (Pfäffikon), Markus Schaaf (Zell) und Donato Scognamiglio (Freienstein-Teufen) haben deshalb eine Anfrage im Kantonsrat eingereicht. Für sie ist klar: RKE ist kein Randthema. Hier setzen sich Schülerinnen und Schüler mit Religionen, Weltanschauungen und ethischen Fragen auseinander. Sie lernen, unterschiedliche Überzeugungen zu respektieren und Verantwortung in einer vielfältigen Gesellschaft zu übernehmen. Das stärkt Orientierung, Dialogfähigkeit und demokratische Werte.

 

Die gute Nachricht: Der Regierungsrat bestätigt ausdrücklich, dass RKE ein wichtiger Bestandteil des Lehrplans und des Unterrichts ist. Dieses klare Bekenntnis ist auch das Resultat der EVP-Anfrage im Kantonsrat.

 

Gleichzeitig zeigt die Antwort: Eine Integration in NMG hätte – je nach Ausgestaltung – Anpassungen bei der Lektionentafel und in der Ausbildung der Lehrpersonen zur Folge. Eine solche Veränderung birgt das Risiko, den Fachbereich faktisch zu schwächen.

 

Hanspeter Hugentobler hält fest: „Wir konnten frühzeitig einen ersten Pflock einschlagen und erreichen, dass Regierungsrat und Bildungsrat nun wissen, dass wir genau beobachten, was mit dem Fach RKE geschieht.“

 

Die EVP-Kantonsräte werden die weiteren Entscheide aufmerksam begleiten und sich dafür einsetzen, dass RKE eigenständig und wirkungsvoll bleibt.

 

Die EVP bleibt dran.