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AKTUELLE INFOS:
Aktuelle Infos:
09. March 2010 | AKTUELLE INFOS
Effizientes Gesundheitswesen erfordert mehr Personal
Die EVP erachtet den Versorgungsbericht mit den enthaltenen Prognosen als realistisch. Dabei erachten wir die Einführung einer persönlichen Gesundheitskarte auf einem elektronischen Datenträger als prüfenswert.
 
 
 
Effizientes Gesundheitswesen erfordert mehr Personal
 
Die EVP erachtet den Versorgungsbericht mit den enthaltenen Prognosen als realistisch. Dabei erachten wir die Einführung einer persönlichen Gesundheitskarte auf einem elektronischen Datenträger als prüfenswert. 
 
Die EVP stellt in Ihrer Vernehmlassungsantwort fest, dass Behandlungen in Zukunft aufgrund des zunehmenden Durchschnittsalters und der steigenden Erwartungen der Patienten, der ständig wachsenden medizinischen Möglichkeiten, sowie der trotzdem immer kürzeren Aufenthaltsdauer noch komplexer und somit personalintensiver sein werden. Dies müsse zwingend berücksichtigt werden bei der Personalstellenplanung und dem Budget, schreibt die EVP.
 
Effizienzsteigerung im Mittelpunkt:
Die Partei stellt in Ihrer Vernehmlassung deshalb weiter fest, dass auch mit neuen Strukturen daher die Kosten weiter zunehmen werden. Dies soll offen kommuniziert werden und nicht die Illusion vermittelt werden, dass mittels Strukturveränderungen die Kostenspirale gebremst werden könnte. Speziell untersucht werden soll zudem, ob der viel gepriesene Wettbewerb unter den Spitälern tatsächlich Kosten dämmend und nicht vielmehr in der Gesamtheit Kosten treibend wirkt. Als Beitrag zur Kostensenkung befürwortet die EVP eine politische Strategie, die Spitzenmedizin auf wenige ausgewählte Zentren konzentriert bzw. aufteilt, anstatt sich gegenseitig zu konkurrenzieren.
 
Ganze Behandlungskette im Blick behalten:
Die EVP erwarten gespannt den kommenden Strukturbericht mit  Ideen, wie den zukünftigen Bedürfnissen Rechnung getragen werden soll. Dabei soll die ganze Behandlungskette der Patienten im Blick behalten werden. Gerade im hohen Alter wäre es vorteilhaft, wenn öffentliche Rehabilitationsplätze näher am Wohnort angeboten werden könnten. Damit würde auch die Zusammenarbeit mit weiteren Schnittstellen wie zum Beispiel die Weiterbetreuung durch die Spitex erleichtert.
 
Medienmitteilung und Vernehmlassung im Wortlaut unter www.evpzh.ch
 
Zürich, 8. März 2010
 
Für Auskünfte:
 
Ruth Kleiber, Kantonsrätin, Präsidentin EVP-Kommission „Gesundheit und Soziales“ P: +41 (0)52 232 88 88 N: +41 (0)76 388 48 89
Johannes Zollinger, Kantonalpräsident EVP ZH, Kantonsrat, Wädenswil  G/P: +41 (0)44 780 08 80 N: +41 (0)79 370 22 49
Peter Reinhard, Geschäftsführer EVP ZH, Kantonsrat, Kloten, G: +41 (0)44 271 43 02, N: +41 (0)79 402 38 82,sekretariat@evpzh.ch